Zwei Techniken sind zu unterscheiden, wenn es um die Konservierung von Pflanzen geht: Die Stabilisierung und die Konservierung. Wir klären das zusammen und bringen die Dinge in die richtige Perspektive ;-)
Eine Frage der Frische
Ein grundlegender Unterschied zwischen Stabilisierung und Konservierung ist der Frischezustand des Rohmaterials, auf das das Konservierungsverfahren angewendet wird:
Bei der Stabilisierung findet der Prozess auf ultrafrischem Rohmaterial statt. Dies ist die Garantie für eine erfolgreiche Stabilisierung. Dieser Prozess findet also unmittelbar nach der Ernte statt.
Die Konservierung hingegen wird an trockenen Pflanzen durchgeführt. Das Ziel ist es, die Pflanze zu rehydrieren, ihr eine gewisse Geschmeidigkeit und die gewünschte Farbe zurückzugeben.
Unterschiedliche Ergebnisse
Trotzdem werden
bestimmte Sorten, hauptsächlich kleine Blüten,
vollständig stabilisiert: Distel, Scabiosa, Statice, Ginster, Schleierkraut, Heidekraut, Brunia albiflora, Diosma, Craspédia, Hortensie, Goldrute ....
Es gibt mehrere Möglichkeiten, die
Blütenköpfe zu nutzen:
Die
Blüten können geköpft werden, indem man
die Kreuzfadentechnik verwendet oder
Blütenhalter einsetzt.
Der
Stiel und der Kopf der Blüte
können auch wieder zusammengesetzt werden, wie im Fall von Rosen mit Stielen. Dies wird jedoch in einem nächsten Artikel ausführlicher behandelt.
In jedem Fall sind konservierte Blüten
unterschiedlich von frischen Blüten. Sie funktionieren also anders. Tatsächlich können bestimmte Floristiktechniken nicht auf konservierte Blüten angewendet werden. Aber ihre Eigenschaften in Bezug auf
Geschmeidigkeit und Haltbarkeit heben die Einschränkungen floraler Kompositionen auf und ermöglichen
Kreationen mit unendlichen Möglichkeiten.