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60 % der frischen Blumen, die produziert werden, sind unverkäuflich – warum nicht stattdessen stabilisierte Blumen verwenden?

ÖKOLOGIE
60 % der frischen Blumen, die produziert werden, sind unverkäuflich – warum nicht stattdessen stabilisierte Blumen verwenden?

Die Schnittblume ist ein MUSS für Floristen. Doch wie viele von ihnen werden produziert, um am Ende im Müll zu landen? Bereits bei der Produktion findet eine Sortierung statt. Nicht alle Blumen, die aus der Erde kommen, sind verkaufsfähig. Das Gleiche gilt für Blumen, die zur Stabilisierung bestimmt sind. Im Durchschnitt wird davon ausgegangen, dass eine von zehn Blumen die erste Sortierungsprüfung nicht besteht. Wie sieht es für den Rest des Weges aus?

Vom Produzenten zum Großhändler – Kühlflugzeuge für die einen und Schiffe für die anderen. 

Der riskante Weg für Schnittblumen.

Schnittblumen werden in Pakete verpackt und dann auf Paletten für die erste Lagerung in Containern gestapelt. Aus Südamerika oder Afrika werden sie dann per Kühlfahrt nach Europa transportiert. Bei der Ankunft werden sie überprüft. Mindestens 10 % werden bereits bei Erhalt zurückgewiesen, da sie beschädigt und daher unverkäuflich sind. Da nicht alles überprüft werden kann, genügt es, dass der Kontrolleur außen auf der Palette einige nicht konforme Produkte feststellt, damit diese vollständig zurückgewiesen wird.

Ein ruhiger und langsamer Weg für stabilisierte Blumen.

Praktisch alle stabilisierten Blumen werden genutzt. Sie können dann ruhig verpackt und ohne spezielle Bedingungen nach Europa transportiert werden. Man kann sogar einen Seetransport dem Lufttransport vorziehen (mit einer deutlich besseren CO2-Bilanz). Bei der Ankunft sind 100 % der Produkte verwendbar.

Vom Großhändler zum Fachmann – viele Verluste bei Schnittblumen.

Der Großhändler versucht, seine Produkte an Floristen zu verkaufen. Sie müssen auch an diejenigen geliefert werden, die per Fernbestellung kaufen. Doch zusätzlich zu den Verlusten während des Transports gilt: Großhändler verkaufen nicht ihren gesamten Bestand. Unverkaufte Ware wird weggeworfen und wird daher nie verwendet. Im Gegensatz dazu können alle stabilisierten Blumen verkauft und leicht zu Floristen transportiert werden.

Vom Pflanzenfachmann zum Endverbraucher – ein Wettlauf gegen die Zeit.

Schließlich verkaufen Floristen auch nicht alles frische Material, das sie kaufen. Sie arbeiten gegen die Zeit, um ihre Sträuße und kommerziellen Arrangements zu schaffen und zu verkaufen, bevor die Blumen verwelken. Dagegen können sie sich Zeit nehmen, um ihre stabilisierten Blumen zu verarbeiten und zu verkaufen.

Eine Blume zu produzieren erfordert Energie von der Erde. Es ist schade, sie dafür in Anspruch zu nehmen, um nur 4 von 10 Blumen zu nutzen. Warum also nicht die Erde in Anspruch nehmen, um eine stabilisierte Blume, nachhaltig und ohne Verschwendung zu produzieren?

infographie perte fleur fraiche vs perte des fleurs stabilisees
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